Intervallfasten – so profitiert dein Körper!

Intervallfasten – so profitiert dein Körper!

Die Leber ist unser größtes Entgiftungsorgan und an vielen Stoffwechselprozessen beteiligt. In ihr werden u.a. Giftstoffe zu ungiftigen Stoffen umgebaut oder ausgeschieden. Vor allem für den Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel spielt die Leber eine Rolle. Ein unausgewogener Lebensstil fordert sie besonders heraus. Dass sich ein hoher Alkoholkonsum auf die Leber auswirken kann, weißt Du vielleicht schon. Aber auch durch zu wenig Bewegung und eine zu hohe Aufnahme an einfachen Kohlenhydraten wird sie im Alltag belastet. Denn einfache Kohlenhydrate (Zucker) werden bei einem Überschuss in der Leber zu Fett umgewandelt und dort gespeichert. Auch die hohe Zufuhr gesättigter Fettsäuren aus tierischen Produkten kann auf Dauer eine Verfettung der Leber zur Folge haben. Wenn es der Leber nicht gut geht, merken wir das meist erst spät – denn die Symptome bringen wir nicht immer unbedingt mit dem Organ in Verbindung. So können zum Beispiel Hauterkrankungen oder starker Juckreiz eine Folge sein. Auch in Müdigkeit und Migräne können sich die Symptome äußern. Oft ist auch der Blutzuckerwert erhöht.

Das Besondere: Die Leber ist in der Regel dazu in der Lage, sich ziemlich schnell zu regenerieren. Mit einer ausgewogenen Ernährung und Bewegung kannst Du Deine Leber unterstützen. Wenn Du sie gezielt entlasten möchtest, bieten sich auch Fastenkuren an. Das intermittierende Fasten zum Beispiel lässt der Leber im Alltag Zeit zur Regeneration. Denn um Stoffe ab- oder umzubauen, benötigt die Leber vor allem Zeit – ganz besonders zum Abbau von abgelagertem Fett. Lebensmittel wie Zitronen, Linsen, grüner Tee oder Tomaten können Deine Leber bei der Reinigung besonders unterstützen. Auch Kurkuma und Knoblauch sind beliebt.

DIE VORTEILE DES FASTENS  

Egal, welches Ziel Du hast, fasten kann Dir dabei behilflich sein, Deinen Fokus (wieder) zu finden und mehr und mehr auf Deine wahren körperlichen und vielleicht auch emotionalen Bedürfnisse zu hören. Es mag anstrengend klingen und natürlich ist ein bisschen Disziplin gefragt, aber es gibt ganz unterschiedliche Wege des Fastens, die Du ausprobieren kannst. Fasten ist eine Auszeit für Körper und Geist und bringt viele Vorteile mit sich.  

 

Hier einige Vorteile

Während des kontrollierten Fastens spart der Körper eine Menge ENERGIE, die er statt für die VERDAUUNG jetzt für andere Prozesse zur Verfügung hat.

Der STOFFWECHSEL stellt sich um, sodass schon nach wenigen Fastentagen ca. 90% der Energie aus der Fettverbrennung stammen. Das kann einen Effekt auf die GEWICHTSREGULIERUNG haben.

Körpereigene REINIGUNGSMECHANISMEN werden angeregt und können nachweislich dabei helfen, sogar schwerwiegende Erkrankungen in den Griff zu bekommen. Diese Prozesse sind u.a. darauf zurückzuführen, dass sich unser MIKROBIOM im Darm während des Fastens erneuert. Das wirkt sich wiederum auf das zu 80% im Darm ansässige IMMUNSYSTEM aus.

Alle ZELLEN können sich während des Fastens erholen. Es findet sogar eine Art “Zell-Recycling” statt. Schadstoffe sowie Säuren werden effektiver entsorgt und die Zellen haben mehr Kapazitäten für REPARATUR- und HEILUNGSPROZESSE.

Auch auf die GEHIRNZELLEN kann sich Fasten auswirken, wodurch zum Beispiel die Konzentrationsfähigkeit gesteigert werden kann.

Die ausgleichende Wirkung von Fasten kann auch auf HORMONELLER Ebene stattfinden, sodass das weibliche Wohlbefinden gesteigert werden kann.

Fasten kann auch für eine GEISTIGE ENTLASTUNG sorgen, es hilft, den Alltag neu zu strukturieren und auch die GEDANKEN- und GEFÜHLSWELT in einen Einklang zu bringen.

 

FASTEN UND DAS IMMUNSYSTEM

Beim Fasten geht es vor allem darum, den Körper zu reinigen und zu entgiften, um so Schadstoffe loszuwerden. Wusstest Du schon, dass Du auf diese Weise auch Dein Immunsystem supporten kannst? Denn sobald Dein Körper nicht mehr mit der Bekämpfung von Schadstoffen beschäftigt ist, kann er diese Energie in Selbstheilungsprozesse, wie zum Beispiel das Bekämpfen von Entzündungen stecken.
Ein Großteil unseres Immunsystems ist vor allem im Darm aktiv – dort bekämpft es in erster Linie Pilze, Viren und unerwünschte Bakterien. Nicht selten nehmen wir über die Nahrung auch Allergene auf, sowie Stoffe, die an Entzündungsreaktionen im Körper beteiligt sind. Auch sie fordern unser Immunsystem heraus. Durch die Entlastung des Magen-Darm-Trakts beim Fasten entlastest Du somit auch Dein Immunsystem.
Wann könnte also ein guter Zeitpunkt für das Fasten sein?

Während der 2. Zyklusphase, der Follikelphase, befinden wir uns stimmungsmäßig häufig in einem Hoch. Das liegt daran, dass der Östrogenspiegel ansteigt und damit auch die Stimmung und Energie. Außerdem sorgt vermehrtes Östrogen manchmal für geminderten Appetit. Du bist körperlich und mental gestärkt  – das sind die besten Voraussetzungen für eine Fastenkur.

Auch wenn Du während der Menstruation vielleicht eher mit einem Stimmungstief und Heißhunger zu tun hast, kann allerdings auch diese Phase geeignet sein, um den körpereigenen Reinigungsprozess zu unterstützen. Hinzu kommt, dass Zucker und andere Genussgifte, Menstruations-Beschwerden verschlimmern können. Eine basische Ernährung kann hier Wunder bewirken. 

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