Vitamin D für sonnige Tage ;-)

Unser Körper deckt zu 80 % seinen Vitamin D-Bedarf selbst - und zwar mit Hilfe der Sonne. Wie viel Sonne nötig ist, damit genug Vitamin D in der Haut entsteht, hängt von der Hautfarbe ab: Wer eine hellere Hautfarbe hat, nimmt eine größere Menge des UV-Lichts auf und bildet entsprechend mehr Vitamin D.

Die restlichen 20 % erhält der Körper über die Nahrung: Vitamin-D-haltige tierische Lebensmittel sind zum Beispiel Fisch (Lebertran), Eier und Milch. In ihnen findet sich Vitamin D3 (Cholecalciferol). Manche pflanzlichen Nahrungsmittel (z.B. Avocados) und Pilze enthalten Vitamin D2 (Ergocalciferol). Allgemein ist das natürliche Vitamin D-Vorkommen in Lebensmitteln jedoch gering.

Stubenhocker aufgepasst!

Es ist kaum möglich, den Anteil an Vitamin D im Essen zu erhöhen. Wer zu wenig Sonne abbekommt, kann seinen Vitamin D-Bedarf also nicht mehr selbst decken.

Von April bis September heisst es daher: Sonne tanken! Aber nicht zu oft und  nicht zuviel: täglich zehn bis fünfzehn Minuten Arme und Gesicht in der Sonne genügen. Wobei dunkelhäutige Menschen deutlich länger in der Sonne bleiben müssen, um an dieselbe Menge Vitamin D3 zu gelangen - nämlich bis zu zwei Stunden. Übrigens: Glas ist undurchlässig für die UV-Strahlung der Sonne. Bei  geschlossenen Fenstern im Auto oder im Haus kann die Haut also kein Vitamin D3 bilden.

 

Positive Effekte für den menschlichen Organismus:

  • Vitamin D trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei.
  • Vitamin D trägt zur Erhaltung normaler Knochen bei.
  • Vitamin D trägt zu einer normalen Aufnahme und Verwertung von Calcium und Phophor bei.
  • Vitamin D trägt zu einem normalen Calciumspiegel im Blut bei.
  • Vitamin D trägt zur Erhaltung einer normalen Muskelfunktion bei.
  • Vitamin D hat eine Funktion bei der Zellteilung.


Mangelt es Ihnen an Vitamin D?

Wer einen zu niedrigen Vitamin D-Spiegel aufweist, trägt ein erhöhtes Risiko einer Herz-und Gefässerkrankung, einer Atemwegserkrankung oder einer Krebs-Erkrankung. Dies belegt eine Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg.

Folgende Symptome könnten darauf hinweisen:

  • Grippe
  • Muskelschwäche
  • Schuppenflechte
  • Chronisches Nierenleiden
  • Asthma
  • Diabetes
  • Parodontose
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Depression